{"id":1082,"date":"2023-11-02T10:34:00","date_gmt":"2023-11-02T09:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/polish-citizenship.eu\/index.php\/?p=1082"},"modified":"2025-05-31T10:35:13","modified_gmt":"2025-05-31T08:35:13","slug":"seit-wann-sind-entscheidungen-uber-die-polnische-staatsburgerschaft-rechtskraftig-erhebliche-anderungen-in-den-vorschriften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polish-citizenship.eu\/index.php\/seit-wann-sind-entscheidungen-uber-die-polnische-staatsburgerschaft-rechtskraftig-erhebliche-anderungen-in-den-vorschriften\/","title":{"rendered":"Seit wann sind Entscheidungen \u00fcber die polnische Staatsb\u00fcrgerschaft rechtskr\u00e4ftig? \u2013 erhebliche \u00c4nderungen in den Vorschriften"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Am 12. Mai 2023 trat das Gesetz vom 26. Januar 2023 zur \u00c4nderung von Gesetzen zur Beseitigung unn\u00f6tiger administrativer und rechtlicher Hindernisse (polnisches Gesetzblatt von 2023, Pos. 803) in Kraft, das eine wesentliche \u00c4nderung der Bestimmungen der Verwaltungsprozessordnung einf\u00fchrte (d. h. Gesetzblatt von 2023, Pos. 775, in der jeweils g\u00fcltigen Fassung; im Folgenden Verwaltungsordnung genannt). In Kunst. 127 k.p.a. Es wurde Absatz 1a eingef\u00fcgt, wonach erstinstanzliche Verwaltungsentscheidungen, auf deren Begr\u00fcndung aufgrund der vollst\u00e4ndigen Annahme des Antrags der Partei verzichtet wurde, endg\u00fcltig sind. Dies stellt eine wichtige \u00c4nderung im Fall von Entscheidungen zur Best\u00e4tigung der polnischen Staatsb\u00fcrgerschaft oder Entscheidungen \u00fcber die Anerkennung als polnische Staatsb\u00fcrger dar, die gem\u00e4\u00df der oben genannten \u00c4nderung ab dem Zeitpunkt ihrer Ausstellung rechtskr\u00e4ftig sind. In der Praxis bedeutet dies, dass die Partei nicht gezwungen ist, den Ablauf der Berufungsfrist abzuwarten oder auf das Recht zu verzichten, innerhalb dieser Frist Berufung einzulegen, damit die Entscheidung rechtskr\u00e4ftig wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche \u00c4nderung stellt eine Abkehr vom Grundsatz des zweiinstanzlichen Verwaltungsverfahrens dar. Es ist jedoch zu beachten, dass eine Partei grunds\u00e4tzlich kein Interesse daran hat, gem\u00e4\u00df ihrem eigenen Antrag gegen eine Entscheidung Berufung einzulegen, so dass es zur Vereinfachung des Verfahrens beitragen kann, die Entscheidung mit ihrem Erlass endg\u00fcltig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>und Gew\u00e4hrleistung, dass die Partei die auf der Grundlage der betreffenden Entscheidung erlangten Rechte schneller aus\u00fcben kann. Es sollte auch betont werden, dass die oben genannte \u00c4nderung der Partei nicht das Recht entzieht, eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht einzureichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist, dass das \u00c4nderungsgesetz \u00dcbergangsbestimmungen enth\u00e4lt, die festlegen, welche Regelungen auf Verfahren anzuwenden sind, die vor seinem Inkrafttreten eingeleitet und nicht abgeschlossen wurden. F\u00fcr solche Verfahren und die dabei ergangenen Entscheidungen gelten die bestehenden Bestimmungen. In der Praxis bedeutet dies, dass in F\u00e4llen der Best\u00e4tigung der polnischen Staatsb\u00fcrgerschaft und der Anerkennung als polnischer Staatsb\u00fcrger, in denen das Verwaltungsverfahren vor dem 12. Mai 2023 begonnen wurde, erstinstanzliche Entscheidungen erst nach Ablauf der Frist f\u00fcr die Einreichung eines Antrags rechtskr\u00e4ftig werden gegen sie Berufung einlegen bzw mit der Zustellung der Erkl\u00e4rung der Partei \u00fcber den Verzicht auf die Berufung an die Beh\u00f6rde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12. Mai 2023 trat das Gesetz vom 26. Januar 2023 zur \u00c4nderung von Gesetzen zur Beseitigung unn\u00f6tiger administrativer und rechtlicher Hindernisse (polnisches Gesetzblatt von 2023, Pos. 803) in Kraft, das eine wesentliche \u00c4nderung der Bestimmungen der Verwaltungsprozessordnung einf\u00fchrte (d. h. Gesetzblatt von 2023, Pos. 775, in der jeweils g\u00fcltigen Fassung; im Folgenden Verwaltungsordnung genannt). 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