{"id":1481,"date":"2026-03-12T14:46:36","date_gmt":"2026-03-12T13:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/polish-citizenship.eu\/index.php\/?p=1481"},"modified":"2026-03-12T14:46:36","modified_gmt":"2026-03-12T13:46:36","slug":"formale-mangel-im-antrag-auf-bestatigung-der-polnischen-staatsburgerschaft-urteil-des-obersten-verwaltungsgerichts-vom-21-august-2015-az-ii-osk-3115-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/polish-citizenship.eu\/index.php\/formale-mangel-im-antrag-auf-bestatigung-der-polnischen-staatsburgerschaft-urteil-des-obersten-verwaltungsgerichts-vom-21-august-2015-az-ii-osk-3115-14\/","title":{"rendered":"Formale M\u00e4ngel im Antrag auf Best\u00e4tigung der polnischen Staatsb\u00fcrgerschaft \u2013 Urteil des Obersten Verwaltungsgerichts vom 21. August 2015, Az. II OSK 3115\/14"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>ACHTUNG \u2013 DIES IST EINE AUTOMATISCHE \u00dcBERSETZUNG AUS DEM Polnischen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Urteil vom 21. August 2015 hob das Oberste Verwaltungsgericht die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Warschau auf und wies die Woiwodschaft Masowien an, die Begr\u00fcndetheit eines Antrags auf Best\u00e4tigung der polnischen Staatsb\u00fcrgerschaft erneut zu pr\u00fcfen. Der Antrag war aufgrund fehlender Angaben zu den Vorfahren des Antragstellers bis zum zweiten Grad nicht bearbeitet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gericht befand, dass das Fehlen vollst\u00e4ndiger pers\u00f6nlicher Daten der Gro\u00dfeltern (einschlie\u00dflich Geburtsnamen, Geburtsdaten und -orte, Angaben zu den Eltern, Familienstand und Staatsangeh\u00f6rigkeit) einen formalen Mangel im Sinne von Art. 64 \u00a7 2 der Verwaltungsgerichtsordnung darstellte, der die Nichtbearbeitung des Antrags rechtfertigte. Das Oberste Verwaltungsgericht teilte diese Auffassung nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gericht unterschied klar zwischen den formalen M\u00e4ngeln des Antrags und den im Sachverfahren zu pr\u00fcfenden inhaltlichen Elementen. Zu den formalen M\u00e4ngeln z\u00e4hlen insbesondere die in Artikel 63 der Verwaltungsverfahrensordnung genannten Elemente sowie die im polnischen Staatsb\u00fcrgerschaftsgesetz definierten grundlegenden Daten zur Identifizierung des Antragstellers. Detaillierte Angaben zu den vorl\u00e4ufigen Daten zweiten Grades gem\u00e4\u00df Artikel 56 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 13 Absatz 1 des Gesetzes dienen der Feststellung des Sachverhalts und sind keine Voraussetzung f\u00fcr die f\u00f6rmliche Einleitung des Verfahrens.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Oberste Verwaltungsgerichtshof betonte, dass eine Vorladung gem\u00e4\u00df Artikel 64 Absatz 2 der Verwaltungsverfahrensordnung nicht zu einer vorzeitigen inhaltlichen Pr\u00fcfung des Antrags f\u00fchren darf. Kennt der Antragsteller die betreffenden Daten nicht und kann er sie trotz gebotener Sorgfalt nicht ermitteln, darf die Beh\u00f6rde nicht verlangen, dass der Antrag unbearbeitet bleibt. Die Pflicht zur Vorlage von Daten und Unterlagen entbindet die Beh\u00f6rde nicht von der Durchf\u00fchrung eines erl\u00e4uternden Verfahrens. Das Urteil hat eine bedeutende praktische Relevanz \u2013 es begrenzt \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Formalismus in F\u00e4llen, die die Best\u00e4tigung der polnischen Staatsb\u00fcrgerschaft betreffen, und best\u00e4tigt, dass das Fehlen vollst\u00e4ndiger Daten \u00fcber Vorfahren, insbesondere wenn es objektiv unm\u00f6glich ist, diese zu ermitteln, einen Antragsteller nicht daran hindern kann, dass sein Antrag in der Sache gepr\u00fcft wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ACHTUNG \u2013 DIES IST EINE AUTOMATISCHE \u00dcBERSETZUNG AUS DEM Polnischen. Mit Urteil vom 21. 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